technologie

gefährdungshaftung für maschinen
derjenige, der die maschine auf den markt bringt, der haftet selber auch ohne verschulden.

eric hilgendorf

wem sind wir menschen mehr verpflichtet?
unseren mitmenschen, der schöfpung und der natur?
dem fortschritt, der nur einer ist, wenn er, denn den menschen ein gutes leben ermöglicht?
zur zeit gilt es vor allem eine carte blanche für den technischen fortschritt zu gewährleisten:

„Die Gefährdungshaftung beruht auf dem Gedanken, dass derjenige, der eine gefährliche Betätigung ausübt oder eine gefährliche Anlage betreibt und daraus Nutzen zieht, auch für Schäden haften soll, die Außenstehende dadurch erleiden, dass die Gefährdung sich verwirklicht.
Um in einer Industriegesellschaft das Wirtschaftsleben und den technischen Fortschritt nicht unnötig zu behindern, erlaubt die Rechtsordnung bestimmte Tätigkeiten und Anlagen (z. B. den Betrieb eines Kfz, Energieanlagen) um ihrer Vorteile willen, auch wenn sie mit Gefahren für Mensch und Umwelt verbunden sind.
Realisiert sich die Gefahr und kommt es – auch ohne Verschulden des Betreibers – zu Personen- und Sachschäden, so wäre es unbillig, den Verletzten den Schaden tragen zu lassen oder ihm den Schadensausgleich nur dann zuzugestehen, wenn er dem Schädiger ein Verschulden nachweist. Letzteres wird ihm bei den oft komplizierten Geschehensabläufen nicht oder nur mit Mühen gelingen. Daher begründet die Rechtsordnung auch bei einem nicht verschuldeten Schadenseintritt eine Haftung desjenigen, der die Gefahrenquelle beherrscht und daraus seinen Nutzen zieht.“

aus: http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/recht-a-z/22215/gefaehrdungshaftung